Beim "Ländercheck Forschung" liegen Bayern und Baden-Württemberg vorne

16.08.2011

Mitte Juni 2010 präsentierte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eine detaillierte Studie zur Forschungsleistung im föderalen Vergleich. Ein Ergebnis: Baden-Württemberg und Bayern sind die Sieger in Bezug auf Forschungserfolg und Wissensinvestitionen.Am schlechtesten schneiden Brandenburg, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ab. Die Studie zeigt auch, dass die öffentlichen Aufwendungen für Hochschulen in den letzten Jahren deutlich weniger anwuchsen als die Investitionen der Wirtschaft – in einigen Ländern waren sie sogar rückläufig. Gemessen hat der Stifterverband insgesamt 16 Indikatoren, unter anderem die öffentlichen und privaten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E). Auch die Anzahl der angemeldeten Patente und die Drittmitteleinwerbung je Wissenschaftler flossen in die Untersuchung ein. Insgesamt präsentiert sich die deutsche Forschungslandschaft sehr heterogen. Viele Bundesländer haben Stärken auf einzelnen Gebieten und Schwächen auf anderen: So hat Forschung z.B. in Sachsen die höchste Haushaltspriorität: 5,9 Prozent der Ausgaben flossen im Jahr 2007 aus dem Landeshaushalt in F&E. Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin weisen Werte um die vier Prozent oder mehr auf. Im Durchschnitt gaben die Bundesländer 3,3 Prozent ihre Budgets für F&E aus.

Weitere Informationen: http://www.extern.konstanz.ihk.de/produktmarken/innovation/beratung/publtech/inno-brief07-10.pdf

Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

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